Auf meine Füße und Sprunggelenke bin ich angewiesen, sie müssen einer enormen Belastung standhalten - Marie Mävers im Interview

Marie zur Bewegungsanalyse in STOLLE's Vitalwelten

Marie Mävers ist Leistungssportlerin im Feldhockey und beweist ihr Können seitdem sie 6 Jahre alt ist. 2010 debütierte sie als Stürmerin in der deutschen Nationalmannschaft, gewann den 7. Platz bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London und holte sich die Bronzemedaille 2016 in Rio.

Durch die Kooperation zwischen STOLLE’s Vitalwelten und dem Team Hamburg 2016 sind wir aufeinander aufmerksam geworden. Uns stellte sich die Frage, wie man die schon gute sportliche Leistung von Marie noch weiter optimieren könnte und prüften sie somit bis auf die Knochen – aber natürlich wollten wir noch mehr wissen …

Vitalwelten: Hallo Marie, schön, dass du da bist. Stell dich doch kurz einmal vor.

Marie: Hallo, ich heiße Marie Mävers und bin 26 Jahre alt. Ich bin ein echtes Hamburger Deern und möchte diese Stadt auch niemals missen. Ich spiele Feldhockey im A-Kader und in der 1. Bundesliga – mein Heimatverein ist der UHC Hamburg. Momentan verbringe ich meine Tage, neben dem Hockey, mit meinem Masterstudium oder widme mich meinem zweiten Hobby, dem Foodblog (marymedeli.com).

Was waren die bisherigen Highlights deiner Sportlerkarriere?

Das waren mit Abstand die Olympischen Spiele, 2012 in London und 2016 in Rio. Mit dem Eintritt in Olympia erreicht man als Leistungssportler sein größtes Ziel. Es hat eine ganz eigene Magie, die so gut wie alle Olympioniken spüren können.

Die größte Belohnung war der Abschluss der Olympischen Spiele in Rio 2016 mit der Bronzemedaille und vereint symbolisch alle sportlichen Erinnerungen aus der Vergangenheit.

Welche besonderen Eindrücke (sportlich und kulturell) hast Du bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 gewinnen können?

In sportlicher Hinsicht lag für uns der komplette Fokus auf unserem Sport und somit der Disziplin. Die Hockeyanlage war ein wenig außerhalb und hat sich kaum mit anderen Disziplinen gekreuzt, was für uns zum Vorteil war. Wir konnten unsere Konzentration auf das Turnier und somit auf unseren persönlichen Erfolg legen.

Die Brasilianer sind extrem freundlich, auch wenn die olympischen Spiele nicht von jedem gutzuheißen waren, wurden wir super aufgenommen. Den Flair, welcher die Copacabana und deren Einwohner während Sportereignissen verstreuen, ist einzigartig – Sie sind wahrhaftig Feuer und Flamme. Sie leben ihren Nationalstolz und ihre Emotionen vollkommen aus, davon könnten wir uns noch eine Scheibe abschneiden.

Was ist charakteristisch für Deine Sportart und warum hast Du Dich für diese entschieden?

Hockey ist ein vielseitiger Sport, geprägt von Technik, Athletik und Taktik. Der Sport ist sehr anspruchsvoll und entwickelt sich immer weiter. Die täglichen Herausforderungen, spannende Spiele und dazu noch das familiäre Beisammensein in der Clubgemeinschaft machen Hockey für mich persönlich sehr ehrenwert.

Wie sieht ein typischer Trainingsablauf aus?

Morgens gehe ich in das Athletiktraining, welches aus Stabilitätsübungen, primär für Rumpf- und Oberschenkelmuskulatur, sowieso dem Ausdauertraining für eine hohe Kondition, besteht. Abends findet dann das Stocktraining statt, dabei geht es eher um Technik und Taktik. Zwischen den Trainingszeiten besuche ich die Universität und am Wochenende finden in der Regel immer zwei Bundesligaspiele statt.

Gerade in Deiner Sportart ist die Verletzungsgefahr sehr hoch. Hattest Du selbst schon langwierige Verletzungen? Wenn ja, welche? Wie gehst Du damit um?

Gott sei Dank ist es in der Vergangenheit nur zu einem kleinen Bänderriss gekommen, welchen ich schnell wieder auskurieren konnte, bis jetzt bin ich verschont geblieben. Trotzdem sind meine Füße und Knöchel bei höherer Belastung mein größtes Defizit im Sport.

Welche Erkenntnisse hast Du aus der Laufbandanalyse bei STOLLE`s Vitalwelten gewinnen können.

Es wurde sich viel Zeit für mich und meinen Bewegungsapparat genommen. Besonders gut gefallen hat mir, dass sich nicht nur meine Problemzone „Fuß und Sprunggelenk“ angeschaut, sondern auf den gesamten Körper eingegangen wurde. Die anschließende Versorgung mit Hockey- und Laufschuheinlagen und die dazugehörigen Gespräche waren sehr informativ und haben mir geholfen meine Leistung noch weiter zu optimieren.

Welche Erfahrungen hast Du mit orthopädische Hilfsmittels wie z.B. Sporteinlagen oder Bandagen sammeln können?

Auf meine Füße und Sprunggelenke bin ich angewiesen, sie müssen bei meinem Trainingspensum einer enormen Belastung standhalten. Die Einlagen geben mir nicht nur ein sicheres Gefühl, sie entlasten und reduzieren den Schmerz. Durch STOLLE´s Vitalwelten habe ich gelernt meine Leistungen im Sport zu optimieren und meinen Zielen noch schneller näher zu kommen.

Vielen Dank!

20. Februar 2017

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